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Möglichkeiten

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Ein überraschendes Theaterstück.

Ich kann mich nicht erinnern, dass darüber zuhause gesprochen wurde, wie etwa über “Eupa und Ro” oder “Kommen und Gehen“. Ich suchte und fand es, weil es in Erwins Briefen erwähnt wurde, weil auf einem von Peter Podehls Tagebuchheften eben nicht “Tagebuch Nummer Sowieso” draufstand, sondern “Möglichkeiten”.

Die Gegenüberstellung von Gut und Böse in einer möglichen Zukunft. Wie üblich in solchen Geschichten, ist das Böse bestens charakterisiert – es steckte allen damals 1948 noch in den Knochen – und das Gute bleibt irgendwie verschwommen. Man kann sich besser über das Böse ärgern, als vom Guten träumen.

Damals war die Gesellschaftsstruktur der Kibbuze in Israel die große Neuigkeit und Peter hat sich wohl daran auch inspiriert. 1949 erschien Koestlers “Diebe in der Nacht” in deutscher Sprache, ein Buch, das damals sicher viele zum Träumen veranlasste. Peter selbst war ja, wie aus seinem “Tagebuch und Testament eines Unbekannten” recht deutlich hervorging, auf der Suche nach der ganz anderen, wahren, wirklich menschlichen Welt.

Ob das Gute wirklich erreicht werden kann, bleibt offen, oder besser: eine Möglichkeit, um die wir immer werden kämpfen müssen. Mit allen unseren Kräften.

Peter war 26 Jahre alt, als er anfing zu schreiben, 29, als das Stück fertig war.

Lest also Peter Podehls Exposé von 1848,

und das ungewöhnliche Theaterstück “Möglichkeiten”, in zwei Teilen:

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