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Eupa und Ro

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Das war ein großer Wurf, genauer Entwurf. Mit dem Malerfreund Erwin Hahs konnte man sowas machen. Das Wort “Malerfreund” gefällt mir. Erwin war beides – zugleich. Einer der ganz wenigen Freunde in meinem Leben.

Wir scheiterten bravouröst! Keine Bühne hat das Stück auch nur erwogen; in manchen Dramaturgien blieb es kurze Zeit kleben, zum Beispiel in Kassel. Aber man frage mich nicht nach Einzelheiten. Das Stück hat seine Aktualität verloren. Gründlich.  Der Kontinent schaukelt – eher geruhsam – auf hoher See. Da muss niemand mehr kämpfen. Kunst schon gar nicht! Nun ist es Historie. Nun sagt man: „Weißt du noch?“ Nehmt es nun also als eine Ausstellung aus historischer Vergangenheit. Ergötzt euch am Pathos, am dramatischen Witz, an der Fülle, ärgert euch über mancherlei. Eine Aufführung brächte unergiebige Reibereien zwischen den Aufführenden und ihrem Publikum. Ein Lesestück ist es geworden, was nie beabsichtigt war.

Der Malerfreund hat danach seinen Beitrag geleistet, auf meine Bitte Bühnenbilder entworfen. Hier sind sie, zum ersten Mal veröffentlicht. Armer später Freund Erwin, der schon lange nicht mehr lebt.

Wie das so geht. Die Bilder überlebten ihn. Ergötzt euch daran!

Peter Podehl

Mandela, Juli 2010

Erwin Hahs – “Die Geburt der Europa”

 

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