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EINE LEHRTE IHN GANZ, WAS LIEBE SEI…

Hölderlin in der Schule der Diotima

Charlotte und Peter Podehl auf Spurensuche

© Peter Podehl

Peters Klappentext:

Hölderlin – ach ja: Deutscher Dichter von hoher literarischer Bedeutung, erkrankte um die Lebenshälfte an Schizophrenie und verbrachte den Rest seiner irdischen Existenz in geistiger Umnachtung in einem Turmzimmer in Tübingen.

Was an dieser Kurzbiografie Wahrheit ist, und was Legende – das ist Gegenstand unserer Spurensuche. Viele mehr oder weniger romantische Halblügen umranken Hölderlins Lebensdaten. Und bis zum heutigen Tag ist er  – fast zweihundert Jahre nach den Ereignissen – Gegenstand psychiatrischer Untersuchungen. Die Welt wollte und will einen wahnsinnigen Dichter, und sie bekam ihn, und bekommt ihn heute noch dank eifriger Stilisierungen und Manipulationen. Aber Hölderlin ist gar kein Fall für die Psychiatrie, sein höchst sensibles Gemüt war zutiefst erschüttert, ja: erkrankt an einer Liebesgeschichte, die mit dem Tod der Geliebten endete – oder eben nicht endete, sondern von Hölderlin mit unerschütterlicher Treue und Hingabe über Jahrzehnte  des Erinnerns und Trauerns erhalten blieb und in der Einsamkeit des Tübinger Turms zu Ende gelebt wurde.

Hölderlins Leben will für sich verstanden und nachempfunden werden; es taugt so wenig für sensationsgierige Spekulationen wie für romantische Verklärungen. Wir schulden dem Dichter ein Bild seines Lebens von möglichst großer Authentizität und Glaubwürdigkeit; möge unsere Spurensuche der Sicherung solchen Bildes dienen.

 

Den ganzen Vortrag gibt es jetzt auch zum Anhören – mit Gianni Fenus Blumenfotos zum Anschauen

Der ganze Hölderlin 1. Teil  (40 Minuten)
Der ganze Hölderlin 2. Teil  (48 Minuten)

Oder einzeln anklicken:
Gedichte, von Charlotte gelesen – und Peter erklärt ein wenig:
Hälfte des Lebens  (2 Minuten)
An die Parzen (2 Minuten)
Wenn aus der Ferne (4 Minuten)
Ausschnitte:

 

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