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Zur Vorstellung und Werbung für die Leseabende, die er ja zunächst noch mit Charlotte veranstaltete, schrieb Peter kleine Texte, die auf Büchern vielleicht als Klappentexte erscheinen würden

Hier die Vorstellung von

Guten Abend, lieber Gott, wie geht es deiner Frau, von der wir schon lange nichts mehr gehört haben?

Dieses Programm ist samt langem Titel die Frucht von vielerlei Recherchen für einen umfassenden großen literarischen Text, der bis dato über Notizen, fragmentarische Passagen und Materialsammlungen nicht weiter gediehen ist. Nicht zu beantworten, ob er je vollendet wird.

Beim Recherchieren ergab sich eine solche Fülle von hochinteressanten Querverbindungen hin und her zwischen Urgeschichte, Matriarchat, Altem Testament, Schrifterfindung, Biologie, Sexualität, Liebe, Literatur, Religion, Sprache, Linguistik, – wir fanden, dass man das schon einmal vor der literarischen Produktion bündeln und unter die Leute bringen könnte.

Lässlich feministisch heißt, dass das Patriarchat doch wohl weitestgehend abgewirtschaftet hat, aber nun nicht wiederum durch das Matriarchat ersetzt werden muss. Meine Damen! , die Welt braucht keine Amazonen, sondern Entwaffnung; keine Verkehrungen, sondern Wende und Wege. Meine Herren!, das Wort Frau hängt mit den Worten Freude, und Froh und Fröhlich zusammen!

Lässlich ketzerisch ist das nur in sofern, als alte Glaubensinhalte danach hinterfragt werden, ob sie denn unumstößlich seien. War zum Beispiel wirklich Adam vor Eva da, und nicht umgekehrt? Und ist das mit Adams Rippe am Ende ein Übersetzungsfehler?

Wir glauben, aber nicht alles.

 

Wie geht es deiner Frau – Teil 1

Wie geht es deiner Frau – Teil 2

 

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