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Peters Klappentext hierzu

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Sie: DIE SECHSTE SZENE spielt noch einmal in den Alpen und beschließt die Komödie von der Welt in Erwartung des Menschen
Überschrift:
SIE KÖNNEN KOMMEN
Er: Gabriel stand wieder einmal im späteren Graubünden über dem Val Mesolcina und schaute nach Süden. Er liebte diesen Platz. Oder stand er immer noch da? Hunderttausende Jahre lang? Nein, er war ja in dieser Zeit kräftig tätig gewesen. Nur kam es ihm manchmal so vor, als habe er sich nicht von der Stelle gerührt.
Plötzlich und unerwartet wie immer stand der Gottvater neben ihm. Gabriel schaute ihn an, erfreut, dann erschrocken:
Sie: >Großer Gott, du bist derartig abgemagert, war es denn so schwer, den Menschen zu erfinden?<
Er: >Ja.<
Sie: >Aber jetzt ist Alles in Ordnung?<
Er: >Gabriel, ich bitte dich, lass den lieben Gott ungeschoren mit deinen Vorstellungen von Ordnung.<
Sie: Gabriel war es gewohnt, gelegentlich solchermaßen verprellt zu werden: >Ich meine ja nur -<
Er: Aber Gott machte eine augenblickliche Kehrtwendung: >Verzeih, Erzengel, verzeih. Für einen, der gerade in manchen hunderttausend Jahren das Lachen zur Welt gebracht hat, bin ich zu griesgrämig. Gabriel, deine Vorstellungen von Ordnung sind wunderbar und helfen, die Welt zu erhalten. Und erst mit den Menschen, das unberechenbare Pack -, du wirst dich nicht retten können vor Arbeit!<
Sie: >Ich arbeite gern.<
Er: >Das weiß ich doch,<
Sie: >Ich wollte ja nur wissen: Sind die Menschen denn nun fertig?<
Er: >Nein. Sie können kommen.<

Finis comediae

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