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Die Höhlenkinder

Kinderfernsehen

über Claudia

von Claudia

 

Ja, also: nun gibt es die DVD mit allen 10 Folgen. Könnt ihr bei allen gut sortierten DVD-Vertreibern erwerben.

Filmdaten

Wir drehten die Höhlenkinder 1961, als die Mauer gebaut wurde. Die Nachricht davon hallte bis

Eva und Peter sind auf sich gestellt; der Großvater ist tot, aber er hatte ihnen den Weg in den vor den Kriegswirren geschützten heimlichen Grund beschrieben

Foto von der anderen Seite, v.l.n.r: Peter Podehl, hinter der Kamera der Kameraassistent, Kameramann Rainer Walzel, hinter ihm der Aufnahmeleiter Werner Stock, dann Claudia Podehl und Götz Burger, und ganz rechts der Schauer Toni, der die ganze, für den Film unerlässliche Requisite gebastelt hat.

in unsere entlegene Eng in Österreich, wo der “Höhleineingang” war. Die Höhle selbst hatte der Bühnenbildner Jörg Wisbeck im Schonger-Filmstudio in Inning am Ammersee gebaut; sie bestand aus vier Tortenstücken auf großen Rollen, die man je nach Bedarf zusammenschieben oder auseinander nehmen konnte.

Übrigens: Das Drehbuch, das ich noch besitze, besteht aus insgesamt 12 Folgen und diese 12 Folgen wurden auch so gedreht. Aber aus damaligen programmpolitischen Gründen wurden die ersten 4 Folgen zu zwei längeren Folgen zusammengeschnitten, weshalb also momentan überall zu lesen ist, es seien nur 10 Folgen gewesen. Alle 12 Folgen sind auch nie ausgestrahlt worden.

Und übrigens: Eva spricht nicht mit meiner Stimme. Ich habe absolut keinen bayrischen Akzent.

Und hier unten gibts noch ein paar Fotos, die ihr nicht auf der DVD findet.

Claudia Podehl (Eva)

In der Höhle sind sie zwar mit zerrissenen Kleidern, aber sonst wohlauf angekommen. Nun wird die Essensbeschaffung zum Hauptthema.

Aber sie lernen es und bald gibt es dann echten Braten…

… aber auch das Feuer kann heimtückisch sein und muss, wenn’s sein muss, mit den wertvollen Kleidern gelöscht werden.

Langsam wird das harte Leben in der Höhle schon richtig gemütlich

Sogar musizieren können Sie. Hier ein Beispiel von Schauer Tonis tollen Künsten: das Xylphon (gab keinen Ton von sich), die Körbe, das mit Stofffetzen zusammengehaltene Bett, die die kräftigen Nägel drunter verbargen

Weihnachten in der Höhle: Dieses Foto fand mein Vater zu kitschig, im Film kommt eine solche Aufstellung nicht vor

Und dann taucht unerwartet und zu beiderseitigem Schreck ein Soldat namens Max im heimlichen Gund auf; erstaunt über diese unglaublich selbstständigen Kinder muss er sich anhören, was er hier alles können muss, um bei und mit ihnen bestehen zu können

Gemeinsam können sie ein von einem Fallschirm abgeworfenes Radio reparieren. Und da erfahren sie, dass der Krieg zu Ende ist

Eva und Peter überlegen also, wie sie den gefährlichen Rückweg am besten bewältigen können

Sie schaffen es alle Drei und zu allem Überfluss finden sie sogar ein Fahrrad, mit dem sie in eine neue unbekannte Zukunft entschwinden

Der Regisseur mit den beiden Hauptdarstellern, dem Drehbuch, einem Megaphon, mit dem alle rumdirigiert wurden (ich glaube er hat es am seltensten benutzt), und einem sehr professionellen Sonnenschutz

Kinderfernsehen   –   über Claudia   –   von Claudia

17 Responses to “Die Höhlenkinder”

  1. Marion Voßen scrive:

    Guten Abend,
    mein Mann war und ist ein großer Fan der Höhlenkinder. Schon im letzten Jahr habe ich versucht, über Fernsehsender bzw. Internet den Drehort der Serien herauszufinden. Leider erfolglos.
    Da wir schon zum 37. Mal Urlaub in Österreich machen, würde ich mich sehr freuen, meinem Mann den Drehort nennen bzw. zeigen zu können. Gibt es da eine Möglichkeit?
    Eine gute Zeit
    Marion Voßen

    • Claudia Podehl scrive:

      Ja natürlich. Die meisten Außenaufnahmen wurden in der Eng gedreht, dort war auch der “Höhleneingang”, ein natürliches Gebilde aus zwei aneinanderliegenden Felsen. Die Eng ist ein geschlossenes Tal, das man mit dem Auto nur von Deutschland aus erreichen kann, und zwar vom Sylvensteinspeicher nach Vorderriß, dann nach Hinterriß, zum Ahornboden, und der Eng. Ein paar schöne Fotos von dort gibt es hier: http://www.bilder-galerien.info/v/europa/oesterreich_bilder/eng_ahornboden/Eng-Oesterreich-09.JPG.html
      Wo dann da genau dieser Höhlenengang war, weiß ich auch nicht mehr so genau. Ich bin vor etwa 35 Jahren noch einmal dort gewesen. Witzigerweise fanden wir sogar dort noch Filmschnipsel. Und witzigerweise liefen dort Unmengen von Kühen rum, aber es gab keine frische Milch, sondern nur H-Milch, was für das Fläschchen meiner Tochter nicht unbedingt das richtige war.
      Der Großvater starb in der Valepp, oberhalb des Spitzingsees.
      Das großväterliche Haus stand in Inning am Ammersee, es wurde in Miniatur nachgebaut, um den Brand zu filmen.
      Wo genau der Wasserfall war, weiß ich auch nicht mehr, irgendwo in der Nähe der Valepp, glaube ich.
      Die Bootsfahrt war auf dem Sylvensteinspeicher.
      Die abgetakelte Fabrik weiß ich auch nicht mehr, sicherlich gibts die nicht mehr.
      Ciao
      Claudia

  2. Peter Klüver scrive:

    Liebe Frau Podehl,

    „Die Höhlenkinder“ war die erste Fernsehserie, die ich 1962 als 11-jähriger Junge mit Spannung im Fernsehen verfolgte. Meine Eltern besaßen zu dieser Zeit noch kein Fernsehgerät, so dass ich die einzelnen Episoden bei einem älteren Ehepaar, welches im selben Hause lebte, anschauen durfte. Diese Filmserie hat sich in meinen Kopf regelrecht festgefressen. Ich hatte Eva und Peter damals bewundert, wie sie in der zwar schönen, aber doch rauhen Umgebung über Monate, und sogar einen Winter überlebten. Schrecklich aber war für mich die Szene, wo Ihr Filmgroßvater auf dem Weg zum „Heimlichen Grund“ starb. Da musste ich bitterlich weinen. Sicherlich trug zu diesem „Unvergessen“ auch die Tatsache bei, dass sich für mich erst mit diesem Zehnteiler die große mediale Welt öffnete. Bis zu diesem Zeitpunkt kannte ich Geschichten und Abenteuer nur aus Büchern und aus dem Radio (Kino eher selten). Ach ja, nicht zu vergessen sonntags, 14.00 Uhr der Kinderfunk!

    Wie gesagt, die Serie ging mir nie aus dem Kopf und ich hoffte immer auf eine Wiederholung im Fernsehen. Aber wie das im Leben so ist, man bekommt in unserer schnelllebigen Zeit nicht alles mit. Und so verpasste ich 1980 die Wiederholung der Serie. Ich hatte in der Vergangenheit auch wiederholt nach einem Video oder einer DVD mit dem Titel Ausschau gehalten, leider aber vergeblich.
    Ein neuer Versuch im vergangenen Jahr bescherte mir dann aber Erfolg! Ich fand die DVD-Box im Internet und bestellte mir sie sofort. Ja, und als dann meine Frau und ich uns die Serie nach nunmehr 51 Jahren wieder anschauten, war alles auf einmal wieder da. Es war für mich geradezu so, als hätte ich erst letztes Jahr die Serie gesehen. Die Zeit beim Anschauen der Episoden verging im Fluge. Etwas schade aus heutiger Sicht finde ich, dass der Film kein richtiges Ende oder „Happy End“ hatte und die letzte Episode damit endete, dass die Soldaten die drei die Grenze passieren lassen. Schön wäre es gewesen zu erleben, wie Eva ihren Vater und Peter seine Eltern wiedergefunden hätten.

    Sicher, aus heutiger Sicht wirken da einige Dinge nicht ganz glaubhaft. So dürfte es kaum möglich sein, dass Kinder in einer Gebirgshöhle einen Winter heil überleben. Und Peters „Wasserleitung“ aus Bambusrohren vom Bach in die Höhle? Na ja… Aber was macht´s? Das sehen einzig die kritischen Augen der Erwachsenen. Den Kindern gefällt es!

    Was mir an dieser Serie ganz besonders gefällt ist etwas ganz anderes: So wird hier sehr schön dargestellt, wie sich zwei Kinder in allergrößter Not zu helfen wissen, zusammenhalten, sich gegenseitig helfen und unterstützen, wo immer es nur geht und sich in ihrer anfangs Ausweglos erscheinenden Notlage die zum Überleben notwendigen Kulturtechniken aneignen. Diese Tugenden wie Hilfsbereitschaft, füreinander da sein, sich aufeinander verlassen können und andere Normen und Werte, die für uns auch heute noch gelten sollten sind leider Dinge, die in unserer Ellenbogengesellschaft immer mehr an Bedeutung verlieren. So erscheint mir das jedenfalls.

    Es bleibt die Frage, warum sich die Kinder auch heute noch für so alte Verfilmungen begeistern können und Märchenfilme in schwarz-weiß oder z.B. die alten Astrid Lindgren Verfilmungen wie „Immer dieser Michel“, Ferien auf Saltkrotan“, „Madita“ und andere „Heile Welt“- Filme immer wieder sehen wollen. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hat sich regelrecht zu einem Kultfilm entwickelt. Ist es vielleicht die Sehnsucht aller Menschen nach Geborgenheit, Glück und Frieden und vor allen Dingen der Wunsch und die Hoffnung, dass alles gut wird, was ja in diesen Filmen meist zum Ausdruck gebracht wird? Steckt da tief im Inneren unserer Kinder und uns „Alten“ (ich bin 62) noch so ein Hoffnungsschimmer? Dieser gesunde Wunschgedanke wird in den alten Büchern und deren Verfilmungen, wie eben auch in „Die Höhlenkinder“ umgesetzt. Ich finde es toll und nicht verwerflich. Die meisten Kinder (vielleicht auch alle?) wünschen sich so eine Welt. Lassen wir ihnen doch diesen Traum. Es ist ein schöner. Und vielleicht wird er ja eines Tages wahr.
    Ich freue mich schon darauf, die Höhlenkinder gemeinsam mit unseren Enkelkindern anzuschauen!

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Frau Podehl – oder Eva – Alles Gute für die Zukunft und vor allem Gesundheit.

    Peter H.

    • ppadmin scrive:

      Lieber Peter,
      Danke für die schönen Zeilen.
      Die Sache mit dem Wasserrohr hatte selbstverständlich ebenfalls einen Haken, denn bekanntlich läuft Wasser nicht so einfach durch Bambusrohre durch; unser Requisiteur, der Schauer Toni, hatte da lange gearbeitet und sie – wenn ich mich recht erinneren – längs aufgeschlitzt und über einen Schlauch gestülpt.
      Das ist wie mit dem Orientteppich im Kleinen Muck, nachzulesen unter Warum denn Kinderfernsehen?
      Solche Geschichten sollen ja zum Träumen anregen, dass Kinder auch auf sich gestellt ihr Leben in die Hand nehmen können.
      Ob Peter und Eva ihre Eltern wiederfinden, sei dahingestellt, es gehört eigentlich auch nicht zur Geschichte. Das Ende des Krieges entlässt sie – wie alle Menschen damals – in eine ungewisse Zukunft, in der nichts mehr so sein wird wie es einmal war, aber wenn sie ein Jahr in der Höhle gemeistert haben, werden sie auch ihre Zukunft in einem aufzubauenden Frieden meistern können.
      Bleiben Sie uns treu als Leser auf unserer Webseite!!
      Mit lieben Grüßen
      Claudia – Eva
      Großmutter mit vier italienisch sprechenden Enkeln

  3. Miri scrive:

    ich habe diese Serie so geliebt und wollte als Kind auch immer so sein, wie die Kinder im Film und das erleben – hab mich sehr gefreut diese Seite heute gefunden zu haben
    ich hoffe ich kriege die DVD noch irgendwo her

    viele Grüße
    Miri

  4. Inge scrive:

    Hallo Peter,

    heute ist ein Glückstag für mich. Wie oft hab ich in früheren Jahren schon im Internet nach den Höhlenkindern geforscht – immer umsonst. Heute ist mir in einem sozialen Netzwerk ein s/w Foto aufgefallen, das jemand gepostet hat und ich traute meinen Augen nicht und erkannte die beiden Kinder darauf sofort als “meine” Höhlenkinder, meiner ersten Fernsehsendung, an die ich mich (jetzt 56 Jahre alt) erinnern kann. Ein Highlight aus meinen frühen Kindertagen, denn wir hatten keinen eigenen TV, ich durfte immer bei unseren Hausleuten die Sendung gucken und konnte den Tag kaum erwarten. Nachdem ich jetzt diese Seite mit den Infos und Fotos verschlungen habe, denke ich, dauert es nicht lange, dann habe auch ich die DVD und kann in Kindheitserinnerungen schwelgen. Dankeschön für diese wunderschöne Serie.

    Viele Grüße und alles Gute
    wünscht Ihnen Inge

  5. werner scrive:

    als 9 jähriger war ich von dieser Serie begeistert,nun bch toll.ekam ich die DVD von meinem Enkel geschenkt.Plötzlich waren die Erinnerungen an die Serie wieder da.Einfach toll.

    Gruß
    werner

  6. Anna scrive:

    Hallo,

    immer habe ich Kindheitserinnerungen, wie ich auf der Wiese vor unserem Haus Flüchtling und Überlebender gespielt habe. Und neulich fiel mir – wirklich plötzlich – die Serie ein und dann auch der Name “Höhlenkinder”. Jetzt konnte ich mit fast 40 endlich wieder in den Genuss kommen, sie mir anzusehen. Ich liebe die tiefe Aufrichtigkeit und den Purismus, den der Film in sich trägt.

    Leider hat der Mensch in den letzten 30 bzw. 50 Jahren nicht viel dazu gelernt. Wir müssen aus den Erfahrungen unserer Eltern und Grosseltern schöpfen. Deshalb habe ich fest vor, meinem Sohn den Film zu zeigen, wenn er reif dafür ist. Jetzt muss etwas Pathos sein: Es lebe die Menschlichkeit!

    Danke für Höhlenkinder!
    Anna

  7. Anna scrive:

    Hallo,

    immer habe ich Kindheitserinnerungen, wie ich auf der Wiese vor unserem Haus Flüchtling und Überlebender gespielt habe. Und neulich fiel mir – wirklich plötzlich – die Serie ein und dann auch der Name “Höhlenkinder”. Jetzt konnte ich mit fast 40 endlich wieder in den Genuss kommen, sie mir anzusehen. Ich liebe die tiefe Aufrichtigkeit und den Purismus, den der Film in sich trägt.

    Leider hat der Mensch in den letzten 30 bzw. 50 Jahren nicht viel dazu gelernt. Wir müssen aus den Erfahrungen unserer Eltern und Grosseltern schöpfen. Deshalb habe ich fest vor, meinem Sohn den Film zu zeigen, wenn er reif dafür ist. Jetzt muss etwas Pathos sein: Es lebe die Menschlichkeit!

    Danke für Höhlenkinder!
    Anna

  8. Michael Kopp scrive:

    Liebe Claudia Podehl,
    durch Zufall habe ich Ihre Website gefunden und mich gefreut, dass die Höhlenkinder noch nicht aus dem Gedächtnis und dem Interesse –zumindest der älteren Generation- verschwunden sind. Ich war bei der Erstausstrahlung 1962 gerade mal 10 Jahre alt, erstaunlicherweise sind mir einige Szenen noch immer sehr gegenwärtig. Die Wiederholung 1980 ist irgendwie an mir vorbei gegangen, wahrscheinlich hatte ich damals andere Interessen.
    Mein Sohn (28 Jahre und Opfer unserer Vorliebe für alte Filme), dem ich berichtet hatte, dass es die Verfilmung eines ganz netten Stoffs aus meiner Kindheit jetzt zu kaufen gäbe, hat mir die DVD’en jetzt zum Geburtstag geschenkt. Meine Frau und ich haben die Folgen sehr genossen und an zwei Tagen gesehen. Die langsamen Einstellungen und die Reduzierung in Handlung und Ausstattung sind sehr wohltuend im Vergleich zu den Actionfilmen, die einem heute geboten werden. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist die Filmmusik. Die Orffschen Instrumente am Anfang und Ende der jeweiligen Folge sind absolut kongenial mit dem ganzen Film. Der Film selbst kommt ohne Musik aus, nur gelegentliches Vogelgezwitscher, eine wirklich geniale Idee.
    Es gibt eine Verbindung zu einem weiteren sehr schönen Film-Klassiker aus meiner Kindheit, der Schatzinsel, in der Verfilmung von 1966. Die Synchron- Stimme von Kapital Smollet ist die Stimme von Eric Jelde, der den Großvater der Höhlenkinder spielt. Wie gut, dass man sich diese Filme auf DVD immer wieder ansehen kann.
    Ich hoffe sehr, dass Sie Ihre Seite im Internet noch weiter anreichern und fortführen. Leider habe ich nirgendwo ein aktuelles Bild von Ihnen gefunden. Im Vorspann zur DVD stellt Ihr Vater die junge Lehrerin Claudia vor, danach gibt’s aber nichts mehr.
    Viele Grüße Michael

    • ppadmin scrive:

      Dank für die schönen Worte, lieber Michael.
      Dass das, was wir damals da fabriziert haben, so lange nachwirken und nachhallen würde, konnte sich niemand vorstellen. Für mich war es ein Sommerspiel. Für meinen Vater Broterwerb, wenngleich ein nicht alltäglicher. Man freute sich über die Post, die im Sender ankam. Einschaltquoten kannte man nicht, nicht einmal das Wort als solches. Und auch mein Vater selbst war später über die aufblühende und nie abklingende nostalgische Resonanz im Internet etwa über Hallo Spencer und Lemmi und die Schmöker immer wieder überrascht und erfreut.

      Was aus mir geworden ist? Kann man hier lesen: http://www.peterpodehl.com/tagebuch/claudias-geschichten/meine-tag-cloud-bei-www-123people-de/ .
      Wobei 123people.de wohl nicht mehr existiert.

      Bleiben Sie uns treu, bald gibt es wieder ein neues feines Theaterstück und auch Tonaufnahmen, die ich, wenn ich sie denn dann youtubegerecht hinkriege, im Peter-Podehl-Kanal veröffentlichen werde. Das ist ein ewiger Kampf mit meinem Computer, der nie das macht, was ich will. Störrischer als ein sardischer Esel.

      Vorrang vor allem (was meine verfügbare Zeit betrifft) haben allerdings unsere 4 Enkel.

      Liebe Grüße

      Claudia

  9. Arne scrive:

    Liebe Claudia,

    ich, Jahrgang 1970, kannte die Serie noch nicht, habe sie gerade zum ersten mal gesehen. Und dieses Filmjuwel sofort ins Herz geschlossen, speziell die Rolle der kleinen selbstständigen Eva in Röckchen und Schnürstiefelchen ist ja goldig! Hätte ich eine Tochter, hätte ich sie mir wohl so imaginiert.

    Eine große schaupielerische Leistung für Kinder dieses Alters, die ganzen Dialoge auswendig zu beherrschen und dann noch authentisch zu vermitteln. Sicher spielte im wahrsten Sinne des Wortes am Set auch “eine Rolle”, daß es Ihres Vaters Werk war, in dem Sie auftraten.

    Auch mich hat sofort interessiert, was aus Ihnen geworden ist, und wie Sie heute wohl als “Oma” ausschauen? Sie waren ja sozusagen ein Kinderstar. Ist damals gar nicht geplant gewesen, Sie in weiteren weiteren Filmen spielen zu lassen?

    Die Isolation der Handelnden trägt Stilmerkmale einer Robinsonade, weshalb man als Zuseher gebannt wird. Ich habe einen 10jährigen Sohn, dem ich sie zeigen werde. Ob sich Kinder heute noch für Schwarzweißfernsehen begeistern können, wo sie so mit “Action und Effekten” derart reizüberflutet werden, weiß ich nicht.

    Gerde schaue ich die Folge “Aus dem Bücherschrank geholt”, die auf dem YouTube-Kanal Ihres Vaters zu finden ist. Schade, daß es davon nicht mehr gibt, ich bin ein großer Fan dieser gesitig anspruchsvollen Fernseh-Ära.

    Es grüßt Sie sehr herzlich
    Ihr neuer “Fan” Arne
    aus Oldenburg

    • ppadmin scrive:

      Lieber Arne,
      Soeben habe ich Ihre Mail zu meiner großen Überraschung aus den Spams rausgefischt, die ich halt doch vor dem Löschen meist noch mal rasch auf “deutschsprachig” durchsehe.

      Ich und weiter “im Film spielen”?

      Nee, das war ziemlich bald danach zu Ende. Ich wurde eben doch erwachsen, und in der Familie der Phantasten, in der ich aufgewachsen bin, war ich schon immer die gewesen, die mit beiden Füßen auf dem Boden blieb. Obwohl ich die kleinste war.

      Aber solange es Spiel war, ging das wunderbar. Unsere Schulferien in den 50er Jahren in München waren immer damit ausgefüllt, dass unsere gesamte Familie mit einer 16mm-Kamera auf der Straße irgendeine kleine Geschichte drehte, die mein Vater zusammen mit der Familie ausgeheckt hatte und in der dann auch jedes Familienmitglied eine Rolle hatte.
      Das beschreibe ich unter “Warum denn Kinderfernsehen?”

      Von den Bücherschränken kommen noch ein paar in den Youtubekanal, in Kürze “Die toten Seelen”.
      Auch sie gehören zu meiner Kindheit und Jugend dazu.

      Ich wünsche Ihnen (und natürlich auch ein wenig mir), dass Ihr Junge die Höhlenkinder interessant findet.
      Dass sie ein halbes Jahrhundert nachwirken würden, konnte sich damals niemand vorstellen. Aber das ist schön.

      Liebe Grüße

      Claudia Podehl

  10. Frings, Werner scrive:

    Hallo und guten Tag “Eva” Podehl,

    ich möchte nun einmal etwas von meinen ältesten Kindheitserinnerungen loswerden. 1962 nach dem Mittagsessen ging es rüber zu den Nachbarn, die einen Fernseher hatten, und mit atemanhaltender Spannung verfolgten wir im Kinderfunk Sonntag für Sonntag die Folgen der “Höhlenkinder”. Wie gut kann ich mich an einige Szenen sowie der Klimpermusik erinnern! Auch daran, daß ich von der letzten Folge nur das allerletzte Minütlein mitbekam, da ich meine Teller nicht leergegessen hatte und davor, von der bösen Schwester bewacht, strafsitzen mußte.

    Ganz besonders hatte mich jenes Funkgerät fasziniert, eine ferne Stimme drahtlos durch die Luft hören zu können, was für ein Abenteuer! (Das mich inform Amateurfunk danach nie mehr losgelassen hat.)

    Was mich heute interessiert, das ist Ihr Verhältnis zu “Peter”. Damals im Fernsehspiel zum Freund geworden? Oder war das tatsächlich schon mehr die nüchterne Abwicklung von Filmaufnahmen, in der er wie jeder andere auch dabei war? Und inzwischen, besteht da noch Herzlichkeit, gemeinsames Erinnern, freudiger Kontakt?

    Die “Höhlenkinder” – ein Film der mich mit 9 Jahren derart faszinierte, daß ich mich auch heute noch, über ein halbes Jahrhundert später, gedanklich immer wieder damit beschäftige.

    Freundliche Grüße vom fernen Nordeifelrand,
    Werner Frings

    • ppadmin scrive:

      Hallo lieber Werner,

      Nein, mit Götz Burger habe ich sofort nach den Dreharbeiten jeden Kontakt verloren. Es gibt eine Wikipedia-Seite, wo Sie nachlesen können, was aus ihm geworden ist. Er war Sohn eines Rechtsanwalts und wurde Schauspieler, ich Tochter einer Künstlerfamilie führte danach ein eher bürgerliches Leben, wenn man unsere deutsch-italienische Familie so bezeichnen kann, denn das Leben zwischen zwei Nationen bringt mit sich, dass man weder nach den Regeln des einen noch des anderen Landes lebt, also herzlich wenig “bürgerlich”.

      Wir haben damals nicht nur den Kontakt zu Götz Burger verloren, sondern grundsätzlich zu Schongerfilm. Es gab aus mir nicht weiter bekannten Gründen Streit wegen der Synchronisation – wie schon mehrfach unterstrichen, spricht Eva nicht mit meiner Stimme.

      Wir waren im Grunde nur einfach Kinder, für uns war es Spiel, für mich alltäglich, denn ich bin ja da praktisch hineingeboren, für Götz die Welt, die ihn faszinierte und in die er einsteigen wollte. Er war konzentriert und sachlich bei seiner Arbeit.

      Und ja, die Höhlenkinder für die damalige Generation und all die anderen Kinderserien, die mein Vater in den vielen Jahren seiner Tätigkeit beim Fernsehen schuf, wurden immer wieder und für sehr, sehr viele Menschen ein Meilenstein, ein Bezugspunkt im Wirbel des Heranwachsens, der sie ein Leben lang begleitet. Das ist nur einfach wunderbar.

      Ich hoffe, Sie haben mittlerweile die letzte Folge in ganzer Fülle ansehen und in vollen Zügen genießen können.

      Mit lieben Grüßen

      Claudia Podehl

  11. Norbert Ziegler scrive:

    Hallo,
    Durch eine mir nicht direkt bewusste Information, wurde bei mir heute Nachmittag der Begriff “Die Höhlenkinder” getriggert, und ich habe sofort “gegoogelt”. Es war eine Riesenfreude dann einige Folgen auf YouTube hintereinander sehen zu können. Ich bin 66 Jahre alt, und diese Serie hat sich bei mir ebenfalls fest eingebrannt. Ich konnte mich an jede Szene erinnern, so, als wäre es gerade erst gewesen.
    Die Höhle hat mich ein Leben lang begleitet. Wie oft habe ich mich in den vergangenen Jahrzehnten bei Sorgen und Problemen genau in diese Höhle verkrochen. So war es auch vor drei Jahren, als meine Frau starb, da war ich wieder in dieser Höhle. Es ist unfassbar, was die Höhlenkinder in mir ausgelöst haben, es ist meine “Überlebenshöhle” geworden. Es war daher heute ein besonderer Tag, dieses “Kopfkino” von damals genau wieder so zu erleben. Danke an alle, die an dieser schönen Serie beteiligt waren.
    Liebe Grüße
    Norbert

  12. Otmar Braun scrive:

    Sehr geehrte Frau Podehl “Eva”
    Durch Zufall bin ich auf diese Seite gestossen. Ich bin Jahrgang 1951 u. kann mich noch gut an diese Serie erinnern. Leider hatten meine Eltern bei der Erstausstrahlung 1962 noch keinen eigenen TV. Ich habe diese Serie bei Bekannten angeschaut, jedoch leider nicht alle Teile. Nun habe ich es doch noch geschafft, auf “Maxdome” kann man alle zehn Folgen anschauen. Ich wurde schlagartig in meine Kindheit zurückversetzt. Die ganze Serie ist herrlich entschleunigend. Ich habe bei “Maxdome” die volle Punktzahl gegeben.
    Ich wünsche Ihnen u. Ihrer Familie fürs neue Jahr, Gesundheit u. Frieden.
    Viele liebe Grüsse aus Warthausen
    Otmar Braun

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