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Kinderfernsehen

2 Responses to “Kinderfernsehen”

  1. Armin Maiwald scrive:

    Hallo Claudia, Du bist ja wirklich fleißig, so, wie Du den Nachlass Deines Vaters sichtest und zusammenstellst. Habe mich durch das “Tagebuch..usw.” durchgeklickt. Ziemlich eindrucksvoll, seine Gedanken. All das ist für Nachgeborene kaum noch nachvollziehbar. Gottseidank. Auch sehr witzig sind die “Jugendfotos” aus der Weimarer Theaterzeit. Aber beide Gesichter sind absolut wiedererkennbar, sie haben sich in der langen Lebenszeit nicht verändert, sie sind nur gereift.
    Liebe Grüße aus Köln,
    Dein / Euer Armin Maiwald.

    • ppadmin scrive:

      Lieber Armin,
      herzlichen Dank für diesen Kommentar. Selbstverständlich fand ich ihn unter 200 Spams, daher die etwas verzögerte Freischaltung.
      Meine Arbeit mit all dem Nachlass meines Vaters geht stockend voran, da unsere vier Enkel zwar größer werden, aber eben doch noch großelterliche Hilfe in Anspruch nehmen.
      Außerdem geht sie auch ziemlich unsystematisch voran. Da befragt mich ein Fan zum “ehrlichen Luigi”, dann suche ich das Drehbuch und finde stattdessen das “Tagebuch und Testament eines Unbekannten”. Es trifft mich, da es eine Seite meines Vaters ist, die ich weniger kenne, ich schreibe es ab und biete es meiner Chefin an der Uni, Prof. Dr. Matilde De Pasquale, die damals Peters Vorträge über “Hallo Spencer” und den “Kleinen Muck” organisiert hatte, zur Übersetzung an. Sie sagt begeistert zu. Es ist die erste – und sehr schöne – Übersetzung von Peters Schriften und fand unter den Italienern, die die deutschen Soldaten hier gegen Ende des zweiten Weltkriegs eher als böse erlebten und als solche in den Nachkriegsfilmen darstellten, bewegten Anklang.
      Nachvollziehbar für die Nachgeborenen? Sicherlich fast unmöglich. Aber aus den deutschen und italienischen Komentaren ersehe ich, dass diese Zeilen erstaunen und zum Nachdenken anregen. Mein Ziel ist momentan die Schaffung eines (Internet-)Archivs von Peter Podehls Werken, und da gehört sowas unbedingt rein.
      Dank und liebe Grüße
      Claudia Podehl

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