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Lavinias Geschichten

Erinnerungen verschiedener Leute an …

Zurück zu  Charlotte

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CVECNDACI

für

PETA UND SCIALOTTE

von

Lavinia und Irina

für Peter und Charlotte übersetzt von Claudia

Ich beschreibe meinen Nonno Peta

Mein Nonno spielt oft mit mir. Morgens sitzt er von 4 Uhr an immer an seinem Schreibtisch mit einer Brille mit quadratischen Gläsern, schreibt, erfindet Geschichten, aus denen Filme gemacht werden sollen, er tippt mit der Schreibmaschine und unterschreibt viele Sachen. Bevor er schreiben geht, macht er das Bett. Wenn ich ihn morgens sehe, hat er einen Trainingsanzug an, den man oben mit einem Reißverschluss zumacht.

Lavinia, 1982

Der Hund der die Sprache nicht konnte

Es war einmal ein Hund, der sprach nie. Dieser Hund konnte di Sprache nicht. Deshalb wollte er auch nicht mit den anderen Hunden spielen gehen, weil er sich genierte. Eines Tages traf er eine Kuh und fragte sie: “Bringst du mir deine Sprache bei?” Die Kuh antwortete. “Hör mal, bevor ich dir meine Sprache beibringe, musst du erst so werden wie ich. Um so zu werden wie ich, musst du viel Gras fressen und im Winter musst du Stroh im Stall fressen.” Dieser Hund versuchte es und wurde riesengroß wie eine Kuh mit einem Hundegesicht und mit grünen und weißen Flecken, weil er so viel Gras fraß, und dann begann der Sprachunterricht, aber er schaffte es nicht und deshalb gab er es auf. Eines Tages traf er eine Eule und sagte zu ihr: “Bringst du mir deine Sprache bei?” Die Eule antwortete: “Ja, aber vorher musst du fliegen lernen.” Der Hund schaffte es fliegen zu lernen, allerdings mit den Pfoten. Ein Jäger, der ihn sah, dachte: “Was mag das für ein Vogel sein?” Da kehrte der Hund zu seiner Mama zurück und fing an, in seiner neuen Sprache zu reden, und alle waren sehr erstaunt und fingen an, über den Hund zu lachen. Eines Tages traf der Hund einen Frosch und fragte ihn: “Bringst du mir deine Sprache bei?” Der Forsch antwortete: “Nein” und sprang davon. Eines Tages traf er einen Hund und fragte ihn: “Bringst du mir deine Sprache bei?” Der Hund antwortete: “Ja, du brauchst nur ‘wauwau’ zu machen.” Der Hund lernte die neue Sprache und als er nach hause kam, fing er an auch mit den anderen Hunde zu spielen.

Lavinia 1980

Gedanken:

Ich zeichne gerne, denn vom Zeichnen lernt man malen. Ich schreibe nicht gerne Beobachtungen und mag auch Mengenlehre nicht, weil ich keine Lust habe zu denken. Ich habe nie Lust zu denken. Ich denke nur gerne, wenn ich spiele und zeichne, vielleicht, weil mein Papa mich mehr spielen lässt. Ich glaube, dass ich vielleicht anfangen werde zu denken, wenn ich größer sein werde. Jetzt denken an meiner Stelle Mama und Papà.

Lavinia Oktober 1979

Ich beschreibe meine Nonna Scialotte

Meine Nonna Scialotte ist eine zärtliche Nonna und ich habe sie sehr gern. Meine Nonna lässt mich alles machen was ich will, wie ich es will und wann ich es will. Sie hat kurze weiße Haare und zärtliche Augen. Sie streitet oft mit meinem Nonno, aber am Ende vertragen sie sich immer. Sie ist auch etwas dick.

Lavinia 1982

Mittags in Sardinien

Man hört die Autos, die vom Meer zurückkommen. Die Leute gehen essen. Man hört die Teller, die in das Spülbecken gestellt werden. Am Fluss ist niemand. Man hört nur wenige Frösche, die singen. Ein ganz leichter Wind bewegt die trockenen Gräser.

Lavinia 1982

Die Wüste die sich langweilte

Es war einmal eine kleine Wüste, die langweilte sich sehr. Eines Tages ging sie ans Meer und sah viele Boote und fragte alle, ob sie sie mit fortnehmen würden. Aber die Boote schliefen tief. Ein Boot, das die Stimme gehört hatte, sagte zu ihr: “Steig an Bord, ich werde dich fortbringen von hier.” Die Wüste stieg an Bord und es begann die lange Reise.  Sie durchquerten bewegte Meere und Höhlen unter dem Meer. Nach einigen Monaten kamen sie endlich in ein sehr schönes Land, wo es viel Musik gab. Die Wüste wurde aufgenommen, und die Schritte der musizierenden Musiker begannen sie zu kitzeln. Die Wüste fing an zu lachen und hörte nicht mehr auf.

Lavinia 1980

Herbstfarben

Über den Bergstraßen in den Abruzzen waren die Berge farbenfreudig in feuerrot und bordeaux, dann gab es einiges Immergrün zwischen jenen Blättern, die bald herunterfallen würden, und die Zweige würden nackt zurückbleiben, wie Skelette in der Luft. Die Sonne war klar, aber es war auch windig. Eine Wolke eilte nach Süden, vorangetrieben vom kalten Wind aus dem Norden. Die Berge waren nicht hoch, aber steil an einigen Stellen. Die Wildwasser flossen eilig, und sowie du die Hand in sie stecktets, frorst du und zogst sie heraus, ohne sie bewegen zu können. Die Vögel sangen mit hohen Stimmen und manchmal sah man manche Gruppe von fliegenden Zugvögeln. Jener Tag war für mich ein Traum. Ich wusste nicht, ob er schön war oder hässlich, denn die Natur war von einzigartiger Schönheit, aber ich trauerte dem Sommer nach.

Lavinia, 1982

Rechenaufgabe:

Ein Großvater hat 5 Enkel und auch 60 Tafeln Schokolade. Jeder Enkel bekommt 6 Tafeln Schokolade. Wie viele Tafeln Schokolade hat der Großvater aufgegessen?

Lösung:

50 : 5 =

6 x 5 = 30

30 – 60 =

60 – 30 = 30       Der Großvater hat 30 Tafeln Schokolade aufgegessen !!

Lavinia 1982

Lieber Weihnachtsmann

Ich will:

die puppe die pipi macht und die spricht und die weint für irina einen kleinen zug 22 kleider für die barbi den kinderwagen die spiker die küche für die barbi und wolle und die häkelnadel aus plastik und einen herd der nicht mit strom geht aber echt ist eine echte uhr und bauklötzer und eine puppe zwei brillen eine für mich und eine für irina eine armbanduhr und eine flöte zum spielen und eine kleine statue für mama das buch des telefonisten für papa das buch der barbi für irina eine schleife für den kopf eine autobahn und ein haus zum aufbauen.

LIEBER WEIHNACHTSMANN

FRÖHLICHE WEIHNACHTEN

UNTERSCHRIEBEN

LAVINIA UND

IRINA

Lavinia 1978.

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